Deutscher Gewerkschaftsbund

02.03.2015
Gewerkschafts- und Businessfrauen in Göttingen und Goslar

"Neujahrsempfang" zum Equal Pay Day 2015

Vortrag und Talkrunde zum Thema Entgeltungleichheit

Auch 2015 verdienen Frauen noch durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als ihre Kollegen. Das hat Folgen: in Deutschalnd werden Bildungs- und Qualifizierungspotentiale verschwendet, weil Frauen von den besser dotierten Positionen ferngehalten werden. Der bundesweite Equal Pay Day am 20.März markiert den Zeitraum, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um den Jahresverdienst ihrer männlichen Kollegen zu erreichen.

In Göttingen haben DGB-Frauen am Vorabend des Equal Pay Day gemeinsam mit Kooperationspartner_innen des Business Profesional Women Clubs Göttingen und der Koordinierungsstelle "Frauenförderung in der privaten Wirtschaft" einen symbolischen Neujahrsempfang im Ausbildungsrestaurant Arbeit und Leben, Lange Geismarstr.73, begangen. Bei Getränken haben sie mit zwei erfolgreichen Expertinnen aus Wissenschaft und Jounalismus diskutiert, wohin sich die bundesdeutsche Gleichstellungspolitik nach eineinhalb Jahren großer Koalition entwickelt.

Den Eingangsvortrag zu Ergebnissen des ersten Deutschen Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung hielt Prof. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen, Mitglied der Sachsverständigenkommission. Im Gespräch mit Dr. Inge Bönninghausen, Fernsehjournalistin und u.A. ehem. Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, erfuhren wir, wie beide Expertinnen die Entwicklung der Entgeltungleichheit und weiterer diskriminierender Faktoren beurteilen. Es moderierte Bärbel Okatz, Akademie für Personalentwicklung.

 

 

 

 

 

In Goslar begrüßten die DGB-Gewerkschaftsfrauen Prof. Meier-Gräwe am folgenden Tag im Rahmen einer Diskussionveranstaltung "EntgeltUNgleicheit kommt uns teuern zu stehen" in Kooperation mit Stadt und Landkreis Goslar sowie dem "Überbetrieblichen Verbund Frau und Wirtschaft e.V." Dem Empfang im Kreishaus Goslar, Klubgartenstr.6, folgte der Vortrag der Gastrednerin. Die Moderation hatte Petra-Johanna Regner, RubiCon GmbH Unternehmenberatung Hannover

Podium Goslar

(von links) Prof. Ute Meier-Gräwe, Adelheid May – Klinikleitung Asklepios Goslar
Rechtsanwältin Christiane Hochhut
Herr Klose, Klose Fenstertechnik Clausthal-Zellerfeld
DGB


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