Deutscher Gewerkschaftsbund

Göttinger Bündnis

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltungsreihe 09.11.2014 - 30.01.2015

Diese Veranstaltungsreihe ist dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet. Sie dürfen nicht vergessen werden.

Die Termine der aktuellen Reihe sind unter dieser Homepage, Termine, einsehbar und unter http://www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de/2014/.

In den Konzentrationslagern bündelte sich die nationalsozialistische Politik der Verfolgung, Entrechtung, Entwürdigung und systematischen Ermordung von Millionen Menschen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Dieser Tag wurde zum Symbol für eine wachsame Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Seit dem Jahr 1996 ist der 27. Januar in Deutschland offizieller „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Gedenken braucht mehr als einen isolierten, staatlichen Gedenktag. Darum betten wir mit unserer Veranstaltungsreihe den Tag der Befreiung von Auschwitz in seinen historisch-politischen Zusammenhang ein. Die Eckdaten 9. November (Pogromnacht 1938) und 30. Januar (Ernennung Hitlers zum Kanzler 1933) sollen an Schuld und Verantwortung der Deutschen erinnern.

Gedenken braucht einen Standpunkt. Wir müssen feststellen, dass bei der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus heute vor allem wieder die deutschen Opfer etwa von Bombenkrieg oder Vertreibungen in den Vordergrund gerückt werden. Wir, die VeranstalterInnen dieser Reihe, treten solcher und anderer Relativierung entgegen. Wir möchten Zeichen setzen: Gegen Gleichgültigkeit und Vergessen. Gegen die Verharmlosung deutscher Schuld und Verantwortung. Gegen das Fortbestehen rechter Ideologie und rechtsextremer Aktivitäten in Alltag und Gesellschaft.

Erinnerung braucht Wissen. In dieser Reihe wird in öffentlichen Veranstaltungen der Opfer gedacht und durch Vorträge, Lesungen, Begegnungen mit ZeitzeugInnen, Diskussionsrunden, Theater- und Filmvorführungen, Konzerte, historische Stadtrundgänge und Führungen in KZ-Gedenkstätten eine kritische Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus geführt.

Die Reihe wird organisiert von einem Bündnis, zu dem sich verschiedenste gesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen zusammengeschlossen haben.

Die Veranstaltungsreihe wird konzipiert und organisiert von:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und DGB-Jugend Region Südniedersachsen-Harz,
KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora,
KZ-Gedenkstätte Moringen,
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Göttingen,
Jüdische Gemeinde Göttingen,
Jüdisches Lehrhaus Göttingen,
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen,
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), Göttingen,
OLAfA (Offene Linke - Alles für Alle), Göttingen,
Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.,
Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V.,
Freie Altenarbeit Göttingen e.V.,
Amnesty International Göttingen (Gruppe 1117),
[femKo] queerfeministische Kooperation, Göttingen
Projektwerkstatt „Spurensuche“ Hoher Hagen, Dransfeld
Antirassistisches Aktionsplenum (ARAP), Göttingen
ver.di-Bildungswerk Göttingen
Aktion Sühnezeichen
Mit Unterstützung von: Stadt Göttingen, Landschaftsverband Südniedersachsen, und Intersection e.V.


Nähere Informationen erhalten Sie bei der DGB-Region Südniedersachsen-Harz unter der Nummer 0551 44097 oder im Internet unter www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de