Deutscher Gewerkschaftsbund

Die Offene Gesellschaft: Wie können wir unsere Demokratie zukunftsfähig gestalten?

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Das EPIZ setzt seine Diskussionsreihe über die Gesellschaft der Zukunft fort. Unsere Gesellschaft steht vor großen globalen Herausforderungen, wie dem Klimawandel, begrenzten Ressourcen und sozialen Ungleichheiten. Um die Zukunft der Menschheit zu sichern, müssen wir handeln! Dafür muss sich auch die Politik stärker an ihrer globalen Verantwortung und der Chancengerechtigkeit für kommende Generationen ausrichten. Unser derzeitiges demokratisches System leidet allerdings an einem Legitimationsdefizit. Unsere Demokratie wird von vielen Teilen der Bevölkerung kritisiert und die Einflusskraft der Politik angezweifelt: Konzerne regierten die Welt und die Bürger*innen könnten keinen Einfluss nehmen, so die Sichtweise auf den Zustand unseres politischen Systems.

Der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Claus Leggewie spricht über die Herausforderungen unserer Demokratie: die Macht globaler Wirtschaftsunternehmen, das verlorene Vertrauen eines großen Teils der Bevölkerung und die fehlende Zukunftsorientierung. Mit der Idee der Etablierung von sogenannten Zukunftsräten – von der lokalen bis hin zur transnationalen Ebene – zeigt er eine Möglichkeit auf, die Bevölkerung stärker zu beteiligen, zukünftigen Generationen eine Stimme zu verleihen und die Demokratie zu demokratisieren.

Im Anschluss diskutieren wir in drei Foren mit dem Publikum und lokalen Politiker*innen, Wissenschaftler*innen dem DGB und Engagierten aus der Zivilgesellschaft:

· Forum 1: Zukunftsrat – ein Modell für Göttingen? (u.a. OB Rolf-Georg Köhler, Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft)

· Forum 2: Parteiendemokratie – ein überholtes Modell? (Institut für Demokratieforschung, Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft)

· Forum 3: Politikverdrossenheit – Was dagegen tun? (Vertreter*innen aus Politik, DGB Kreisverband Göttingen, Lothar Hanisch und Zivilgesellschaft)

 

Eine Kooperation des Promotor*innen-Programms des EPIZ, des Deutschen Theater, des VEN, des Instituts für Demokratieforschung und der Offenen Gesellschaft. Die Veranstaltung wird durch Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Landes Niedersachsen gefördert.

 

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