Deutscher Gewerkschaftsbund

08.04.2019

1.Mai 2019 in Goslar

1.Mai Plakat

DGB

Rekordbeteiligung an der 1.-Mai-Demonstration in Goslar

An der diesjährigen Demonstration und Kundgebung am 1. Mai nahmen in Goslar über 200 Menschen teil. Bei strahlendem Sonnenschein startete der Demonstrationszug um 10.00 Uhr mit ca. 150 Personen an der Kaiserpfalz. Viele Fahnen, Schilder und Transparente bestimmten das Bild. Heraus ragte in diesem Jahr die mit 20 Mitgliedern teilnehmende Goslarer Gruppe  von „fridays for future“. Philipp Stövesand hielt einen sehr überzeugenden Beitrag zum Thema Klima, Hochwasser, Wasserversorgung und Verschwendung von Ressourcen den ersten Zwischenstopp der Demo an der Abzuchtbrücke (Hoher Weg) gestalteten.

Ein japanisches Restaurant in der Fußgängerzone war Ziel der nächsten Zwischenkundgebung. Hier erläuterte Manfred Tessmann (NGG) den  Tarifabschluss seiner Gewerkschaft und mahnte Tariftreue an.

Die Goslarer Gruppe der europäisch agierenden „Pulse of europe“-Bewegung hielt vor der Tourist-Info auf dem Marktplatz einen Beitrag über die Europäische Union (Hans Georg Ruhe) und die Notwendigkeit zur Europawahl zu gehen, verbunden mit einem kleinen Quiz zur Wahlbeteiligung (Brigitte Harder). Beide sind Gewerkschaftsmitglieder und machten noch einmal deutlich, warum es wichtig ist, sich an den Europawahlen zu beteiligen.

Um 11.00 Uhr eröffnete Susanne Ohse, DGB-Kreisvorsitzende Goslar, die Maikundgebung auf dem Jakobikirchhof. Redner Jan von Alvensleben, ver.di-Sekretär der Region Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen, zuständig für Ver- und Entsorgung und Verkehr, erhielt für seine Rede viel Beifall. Er forderte die Anwesenden auf, am Tag der Europawahl 26. Mai ein klares Zeichen für Arbeitnehmerrechte und gegen die Rechtspopulisten im EU Parlament zu setzen.

„Fridays for future“ folgte mit einem kurzen Beitrag. Spontan an das Mikrofon ging auch noch Barbara Fennekohl, Krankenpflegerin, die einen Beitrag gegen die Zwangsmitgliedschaft in der niedersächsischen Pflegekammer und den Pflegenotstand in den Kliniken hielt.

IG Metall, ver.di und IG BAU informierten über ihre Arbeit mit Infoständen. „Leben in der Fremde e.V.“ sammelte Unterschriften unter einen Brief an Bundeskanzlerin Merkel gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und für die Aufnahme mehr Geflüchteter. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus stellte seine Broschüre gegen die AfD vor und ElPuente verkaufte fair gehandelte Produkte. Auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung war mit einem Stand vertreten. Fleissige KV-Mitglieder verkauften Getränke, Bratwurst und Kuchen.  Musikalisch umrahmt wurde die Maiveranstaltung von der Goslarer Band „Farbenspiel“, die so gut bei den Anwesenden ankam, dass Viele bei dem tollen Wetter noch lange auf den Bänken sitzen blieben.

 


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Dieser Artikel gehört zum Dossier:

1.Mai 2019 in Südniedersachsen

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