Deutscher Gewerkschaftsbund

Das Literarische Roulette: Arbeit, Arbeit über alles

Von der süßen Last des Schaffensrausches bis zur Knechtschaft im Dienst des Kapitals

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Stille Hunde

Stille Hunde

Arbeit, der Gottesfluch, der uns das Brot im Schweiß unseres Angesichts essen lässt, und Arbeit als museninspirierte höchste Lust der Kreativität: gelobt, gehasst, geschmäht, geliebt. Stefan Dehler und Christoph Huber verfolgen den schillernden Begriff bis tief in die Abgründe der Literaturgeschichte und lassen Autorinnen und Autoren aller Epochen zu Wort kommen - in Lyrik wie in Prosa. Mal sind es ausgewiesene Sachverständige, die von Glanz und Elend des freiwilligen wie unfreiwilligen Arbeitens berichten, mal sind es die Naiven, Träumer und Idealisten, die sich des Themas angenommen haben. Ein Abend, der den Plantagensklaven neben den Bankier stellt, die Arbeitshäuslerin neben die Universitätsprofessorin, das Epos neben das Kurzgedicht, den Aphorismus neben das Drama. Insgesamt 36 Texte liegen zur Präsentation bereit und erwarten ihr Los. Die Auswahl des Abends überlassen die beiden Bühnenakteure nämlich zuversichtlich dem Zufall. Abgearbeitet wird, was gezogen wurde. Und das 60 Minuten lang. Denn auch der heißeste Schaffensrausch muss ein Ende haben.

 

Mit dem Literarischen Roulette hat sich stille hunde bereits in die Herzen und Köpfe des Göttinger Publikums gelost, gesprochen und gespielt. Anlassbezogen widmen sie sich mit der neuesten Ausgabe ihres speziellen Poetry-Slams dem weiten Feld des Arbeitens.

Anmeldungen zu diesem unseren digitalen Kulturprogramm im Vorfeld des Tags der Arbeit erfolgen formlos unter: goettingen@dgb.de


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