Deutscher Gewerkschaftsbund

11.04.2019

Brennen für den Job oder Burn Out?

Wie neue Arbeitsformen in der digitalisierten Welt unser Leben beeinflussen

Winter 2019/2020

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Menschen haben schon immer (zu) viel gearbeitet. Durch moderne Technologien ist dies aber deutlich einfacher und häufiger geworden: Immer und überall zu arbeiten ist für viele Menschen Alltag. Heute ermöglicht Kollaborationssoftware zum Beispiel enge Zusammenarbeit in Teams und Projekten über Kontinente und Zeitzonen hinweg. Die Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Universität Göttingen wird empirische Ergebnisse zu dem Thema vorstellen.

Entgrenzung zwischen Arbeit und Leben, nehmen psychische Belastungen und die „Interessierte Selbstgefährdung“ unter Beschäftigten weiter zu. Dies geschieht nicht nur angesichts der technischen Entwicklung, sondern auch angesichts des Wandels der Unternehmenskulturen und Führungsstile: „Du kannst arbeiten wann und wo du willst, Hauptsache das Ergebnis stimmt.“ Was zunächst nach großer Freiheit klingt, führt aber häufig zu Selbstausbeutung. Es wird nicht nur erwartet, Arbeitszeit zu erbringen, sondern für den Job zu „brennen“, ganz in seiner Arbeit aufzugehen. Vor diesem Hintergrund ist die steigende Zahl der Burnout-Erkrankungen wenig überraschend.

Was muss geschehen, damit Flexibilität auch zu Souveränität wird und Menschen so arbeiten können, wie es für sie gesund und für das Unternehmen nachhaltig ist?

 


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