Deutscher Gewerkschaftsbund

Kreisverband Northeim

Vorsitzender ist Frank Marquard.

Stellvertretende Vorsitzende ist Katharina Laue-Pietroluongo.

Zu erreichen über das DGB-Büro in Göttingen: Tel. 0551 44097

14.07.2022

DGB-Kreisverband Northeim unterstützt Conti-Beschäftigte

Der DGB-Kreisverband Northeim unterstützt den Aufruf der IGBCE zur Demonstration gegen den geplanten Stellenabbau bei der ContiTech AG in Northeim, sowie gegen die Schließung des Standortes in Hann. Münden, am Freitag, den 15.07.2022.

„Der DGB-Kreisverband zeigt sich entsetzt“, so die stellv. Kreisverbandsvorsitzende Katharina Laue-Pietroluongo, „dass 650 Arbeitnehmer*innen ihren Arbeitsplatz verlieren sollen, weil ContiTech es offensichtlich in den letzten Jahren nicht geschafft hat, sich erfolgreich der Herausforderung von Transformation und Digitalisierung zu stellen. Wir erklären uns mit den Kolleginnen und Kollegen der ContiTech solidarisch und fordern den Arbeitgeber auf, mit dem Betriebsrat und der IGBCE nach Lösungen zu suchen, um den Arbeitsplatzabbau und die Werksschließung zu verhindern.“

Die Mitglieder des Kreisverbands beteiligen sich an der geplanten Demonstration und Kundgebung. Ein gemeinsames Handeln der Gewerkschaften stünde in einem solch drastischen Fall ganz oben auf der Tagesordnung.


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03.05.2022

„GeMAInsam Zukunft gestalten“ – Kundgebung des DGB in Northeim zum 1. Mai

Teilnehmende der DGB-Kundgebung in Northeim am 1. Mai 2022.

DGB KV Northeim

Am vergangenen Sonntag fand anlässlich des Tags der Arbeit, wie in sechs anderen Orten der Region, eine Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt. Neben wohlschmeckender Verpflegung durchs Eiscafé „Cortina“ und ansprechender Musik durch das Katrin-Stallmann-Trio standen vor Allem die Inhalte der Reden im Vordergrund.

Die Organisator*innen konnten hierfür den Bürgermeister Simon Hartmann und Ingo Völkner von Piller Moringen gewinnen, um die Veranstaltung mit Grußworten zu bereichern. Die Mairede hielt Moritz Braukmüller aus der ver.di Region Süd-Ost-Niedersachsen. Die Begrüßung und Moderation übernahm Armin Papendick vom Ortsverband des DGB aus Northeim.

Die Kundgebung stand ganz im Zeichen der Krisenfolgen, die derzeit überall zu spüren sind. Der Krieg in der Ukraine war bestimmendes Thema. Für Northeim bedeute das vor allem „Sicherer Hafen“ zu sein für alle geflüchteten Menschen, die in großer Not ankämen. Schon in seiner Begrüßung machte Armin Papendick außerdem die Position des DGB klar: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!“, rief er den Teilnehmenden zu.

Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden thematisiert. Zwei Rednerinnen mussten erkrankt absagen. Moritz Braukmüller berichtete in seiner Rede von Arbeitskampf in Zeiten der Pandemie: „Livestream statt Demo. Das ist sicher kein wirklicher Ersatz für das kollektive Erlebnis einer Kundgebung. Aber es hat dazu geführt, dass trotz hohem Homeoffice-Anteil die Arbeit niedergelegt werden konnte und wir so druckvolle Tarifverhandlungen führen konnten.“

Gemeinsam hätten die beiden Krisen, dass sie insbesondere kleine und mittlere Einkommen träfen. Hohe Inflation und Energiepreise seien für einige Bürger*innen kaum noch zu tragen. Ingo Völkner forderte deshalb eine solidarische Finanzierung: „Nach den Milliarden an Geldern, die an die Lobbyisten der Pharmaindustrie und aktuell an die Rüstungskonzerne gehen, ist es Zeit dafür, das Geld an die Lobbyisten der Gewerkschaften geht: Nämlich an uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!“ und sprach damit wohl den Wunsch aller Anwesenden aus.


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30.07.2021
DGB Organisationswahl 2021

Kreisverband wählt neuen Vorstand

KV NOM

Der neue Vorstand (von links nach rechts): Matthias Rieger (IG Metall), Armin Papendick (ver.di), Siegfried Pinkepank (GEW), Kathrin Fröchtenicht (EVG), Achim Wenzig (IG Metall), Katharina Laue-Pietroluongo (ver.di), Dieter Lorenz (IG BAU), Frank Marquard (IG BCE). Das andere Bild zeigt den Vorsitzenden Frank Marquard (IG BCE) und die stellvertretende Vorsitzende Katharina Laue-Pietroluongo (ver.di). Es fehlen: Alice Messerschmidt (NGG), Ingo Völkner (IG Metall), Oliver Rieger (IG BAU), Friedrich Falk (IG BAU), Olaf Kuhr (GEW) und Anja Görlach (IG BCE). DGB Kreisverband Northeim

In der Geschäftsstelle der IG Metall in Northeim kamen die durch ihre Gewerkschaften Delegierten zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Als Vorsitzender wurde Frank Marquard (IG BCE) bestätigt. Für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Katharina Laue-Pietroluongo (ver.di) neu gewählt. Sie folgt auf Peter Zarske, der viele Jahre dem kreisverband vorstand, Der Ver.dianer wurde gemeinsam mit dem Kollegen Dieter Lorenz (IG BAU) in den Ruhestand verabschiedet. Beide Kollegen wurden für ihre wichtige und langjährige Arbeit in der Gewerkschaftsbewegung gewürdigt.

 

Die konstituierende Sitzung fand in der Geschäftsstelle der IG Metall in Northeim statt. Sie war nach langer Zeit erstmals wieder eine Sitzung, die in Präsenz durchgeführt werden durfte. Die Einzelgewerkschaften IG BAU, IG BCE, IG Metall, ver.di, NGG, EVG und GEW hatten dafür stimmberechtigte Mitglieder und stellvertretende Mitglieder benannt.

 

Der Vorsitzende Frank Marquard  eröffnete die Sitzung mit einem Bericht zu der Arbeit der letzten Jahre. Hierzu zählten nicht nur die Kundgebungen zum 1. Mai in Northeim, Einbeck und Uslar, sondern diverse weitere Aktionen, beispielsweise zur Unterstützung von Arbeitskämpfen oder gegen Rechtsradikalismus. Anschließend referierte der Gewerkschaftssekretär Hauke Oelschlägel zum Thema Kommunalwahlen und den Forderungen der Gewerkschaften an die Politik. Der DGB Kreisverband beschloss, im Vorfeld der Kommunal- und Bundestagswahlen für die eigenen Positionen zu werben und in die öffentliche Diskussion zu kommen. Hierzu sind Info-Stände in Einbeck und Northeim geplant.

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund wählt mit seinen acht Mitgliedsgewerkschaften alle vier Jahre seine regionale Basis und schließt die Wahlen mit einem ordentlichen Bundeskongress ab. Neben dem Kreisverband Northeim gestalten ehrenamtliche Verbände in Osterode, Göttingen und Goslar Gewerkschaftspolitik in der Region mit.


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